Arbeitsgemeinschaft Stormarner Jugendverbände

Bundesnews

Hier geht's zum Deutschen Bundesjugendring (DBJR). Dort findet Ihr alle neuen Infos der Bundenebene.

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Fachtag Rassismus am 6. Oktober 2017 | 29.08.2017

Wir stehen für eine offene, friedliche und solidarische Gesellschaft. Die steigende Zahl an rassistisch motivierten Übergriffen zeigt jedoch, dass ein neuer Handlungsbedarf für Zivilgesellschaft und folglich auch für uns Jugendorganisationen besteht, sich mit Rassismus in seinen verschiedenen gesellschaftlichen Facetten auseinanderzusetzen. Das wollen wir tun. Gemeinsam auf unserem Fachtag. Der Fachtag richtet sich an Multiplikator_innen und Expert_innen unserer Mitgliedsorganisationen.

Jugendverbände – in Vielfalt vereint | 02.06.2017

Als Jugendverbände nehmen wir die aktuellen politischen Entwicklungen mit großer Sorge und keinesfalls teilnahmslos zur Kenntnis: Rassistische Übergriffe, antidemokratische Demonstrationen und entsprechende politische Aktivitäten nehmen in Deutschland, Europa und weltweit massiv zu. Es droht ein gesellschaftliches Klima, das von Intoleranz, Ausgrenzung, Autorität und Demokratiefeindlichkeit geprägt ist. Dieser Entwicklung sind auch Jugendverbände und ihre Zusammenschlüsse, die Jugendringe, ausgesetzt. In einer Position machen wir deutlich, was getan werden muss.

Paragraf 48b im SGB VIII verhindern! | 12.04.2017

In der Nacht 29./30. Juni 2017 hat der Bundestag das KJSG beschlossen - ohne § 48b. Damit haben wir alle gemeinsam an dieser Stelle einen Erfolg errungen. Ob das Gesetz jedoch überhaupt kommt, ist noch offen. Noch fehlt die Zustimmung des Bundesrates.

Nachhaltigkeitsstrategie ist nicht nachhaltig | 09.02.2017

Die Bundesregierung hat Anfang des Jahres eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht. Dazu erklärt Vorstandsmitglied Dominik Naab: „Aus der Perspektive junger Menschen und künftiger Generationen bleibt die Strategie auch in ihrer Neuauflage eine Enttäuschung. Die Bundesregierung gießt die wegweisenden Sustainable Development Goals (SDG) wie eine Soße über ihre alte Strategie und gliedert etwas um. Sie verpasst aber die Chance zu einem neuen, ambitionierten Blick auf Deutschland und die Welt. Was uns richtig ärgert: Sie vergisst vollkommen die Interessen und Ideen junger Menschen.“

Populist_innen entgegentreten | 08.09.2016

Unser Hauptausschuss hat die Position „Rechtspopulist_innen entgegentreten – zum Umgang der Jugendverbände und –ringe mit der AfD“ beschlossen. Wir machen klar, warum wir in keiner Weise mit der AfD zusammenarbeiten werden. Und wir zeigen Haltung für Demokratie, Vielfalt sowie die unantastbare Würde aller Menschen. Wir ermutigen unsere Mitgliedsorganisationen, sich als wichtiger Teil der Zivilgesellschaft aktiv und offen gegen Demokratiefeindlichkeit und Rechtspopulismus zu positionieren, sich mit ihrer Stimme an Kundgebungen und Demonstrationen zu beteiligen und dort als Jugendverbände und -ringe Gesicht für eine vielfältige, solidarische und offene Gesellschaft zu zeigen.

DBJR-Vorstand: Europa ist ohne Alternative | 27.06.2016

Wir wollen ein freies, vielfältiges und solidarisches Europa.Wir lassen uns Europa nicht von Nationalist_innen und Populist_innen kaputt machen. Und wir appellieren an alle Verantwortlichen in Europa, nun besonnen zu agieren. Gemeinsam müssen wir Europa gestalten. Die europäische Jugend will Europa und seine Union. Das betonen wir in einer aktuellen Stellungnahme des Vorstandes.

Jugendpolitische Agenda | 07.04.2016

Wir haben uns viel vorgenommen für dieses Jahr. Für welche Themen wir stehen und mit welchen Forderungen und Vorhaben wir in das jugendpolitische Geschehen 2016 eingreifen, steht in unserer aktuellen jugendpolitischen Agenda. Sie bietet einen Überblick über unsere Strukturen, zeigt auf, wer aktuell Gremien und Posten besetzt sowie relevante Ämter innehat. Sie ist damit für alle jugendpolitisch Aktiven und Interessierten ein wichtiger Wegweiser im Netzwerk der Jugendverbandsarbeit.

Der DBJR begrüßt die angestrebte Absenkung des Wahlalters in Thüringen | 22.09.2015

Junge Menschen tragen nicht nur oftmals als Erwachsene die Konsequenzen jener Entscheidungen, an denen sie heute noch nicht teilhaben können. mehr

Jugendverbände gegen Rassismus | 26.08.2015

"Eine Welle der Gewalt zieht durch Deutschland: Im Westen und Osten werden [...] Ausländerinnen und Ausländer, insbesondere jene, die sich in unserem Land um Asyl bewerben oder bereits als Flüchtlinge anerkannt sind, verfolgt und terrorisiert." (DBJR-Beschluss Nr. 30/91) Es ist bitter: Bereits 1991 haben wir, der Deutsche Bundesjugendring, in einem Beschluss die Aggressivität, Gewalttaten, Mord- und Brandanschläge und die Gleichgültigkeit oder gar offene Zustimmung in der Bevölkerung dazu verurteilt. 24 Jahre später könnten wir diesen Beschluss angesichts der unerträglichen rassistischen Hetze gegen Asylsuchende in Deutschland nahezu gleichlautend wiederholen: Wir sind fassungslos angesichts der Stimmung in unserem Land gegenüber Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und sich nichts mehr wünschen als Frieden und Sicherheit. Es ist beschämend, dass Politikerinnen und Politiker derart verantwortungslos Vorurteile schüren, zwischen "erwünschten" und "nicht erwünschten" Geflüchteten unterscheiden und mit Parolen wie "Wir sind nicht das Sozialamt der Welt!" in den Medien Ängste in der Bevölkerung schüren.
Wir sind der festen Überzeugung, dass unser Land von Zuwanderung vor allem profitieren kann und wir nicht nur angesichts eines drohenden Fachkräftemangels unsere Türen und Arme für Geflüchtete öffnen, sondern weil es unserer Verantwortung entspricht und gut für uns ist. Wir sagen "Willkommen in Deutschland!", weil das zu den Grundsätzen unserer Arbeit in den Jugendverbänden gehört: Solidarität, Mitmenschlichkeit und der Einsatz gegen rassistische und nationalistische Tendenzen. Zur Zeit zeigen tausende Ehrenamtliche im unermüdlichen Einsatz für Geflüchtete, dass der braune Mob nicht die Mehrheit in unserem Land darstellt. Und dennoch sind die Bilder aus Freital, Heidenau, Weisach im Tal und anderswo schockierend und nicht zu tolerieren als schlichte "Asylkritik" oder sogar als bloße Besorgnis zu verharmlosen. Es handelt sich hier um terroristische Angriffe auf die Zivilgesellschaft, auf uns alle. Das - ebenso wenig wie Rassismus im Alltag - nehmen wir nicht hin. "Wehret den Anfängen!" darf keine hohle Phrase sein. Denn der Hass ist schon bei uns angekommen.

Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten | 29.07.2015

Die Broschüre «Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten» ist eine Arbeitshilfe für alle verbandlichen Ebenen. Sie leistet einen Beitrag zur interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit für die Belange von Kindern und Jugendlichen ohne gesicherten Aufenthaltstitel. Wir beschreiben die Situation junger Geflüchteter, erklären das Asylverfahren sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen. Wir nennen Beispiele aus der Praxis jugendverbandlicher Arbeit. Und wir möchten zum Nachmachen motivieren, inspirieren, eigene Ideen zur Öffnung der Jugendverbände für junge Geflüchtete zu entwickeln. Wir ermutigen, die bestehenden Herausforderungen aktiv anzugehen.

Für den Heinz-Westphal-Preis bewerben! | 09.02.2015

Wir verleihen im Herbst wieder den Heinz-Westphal-Preis gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bis 18. Mai 2015 können sich Jugendgruppen bewerben. Fünf Preisträger_innen erhalten jeweils 3.000 Euro, außerdem gibt es den Sonderpreis der Stiftung Jugend macht Demokratie: noch einmal 3.000 Euro. Mehr Infos auf der Seite des Heinz-Westphal-Preis.

Aktuelles zur Vollversammlung 2014 | 23.10.2014

Unsere Vollversammlung tagte am 24. und 25. Oktober in Berlin. Die Delegierten aus den Jugendverbänden und Jugendringen berieten über einen Antrag des DBJR-Vorstandes zu guter Jugendpolitik sowie zahlreiche Anträge aus unseren Mitgliedsorganisationen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sprach ein Grußwort. Alle Beschlüsse gibt es hier.

JUGENDPOLITIK #1: Europa gestalten | 21.07.2014

Europa ist für uns schon lange ein wichtiges jugendpolitisches Thema. Mit der Ausgabe #1 „Europa gestalten“ unserer JUGENDPOLITIK beleuchten wir, was für junge Menschen in Europa gerade sehr relevant ist. Es geht um das Umsetzen einer Jugendgarantie, um das Engagement gegen stärker werdenden Nationalismus, um den Einsatz gegen Flucht und Vertreibung. Wir kritisieren die immer stärker werdende Verzweckung junger Menschen und deren fehlende Freiräume. Und es geht um die Zukunft Europas nach einer Wahl, die mehr Demokratie versprach.

Stellungnahme zum Jugendmedienschutzstaatsvertrag | 27.06.2014

Als Interessenvertretung von und für junge Menschen haben wir eine Stellungnahme (PDF) zum Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) verfasst. Aus unserer Sicht haben Kinder und Jugendliche ein Recht auf Schutz. Sie haben aber auch ein Recht auf Selbstbestimmung. Daraus lässt sich ihr Anspruch an einer Mitwirkung am Jugendmedienschutz und am Jugendschutz ableiten. Sie müssen beteiligt werden, wie sie geschützt werden können. Wir fordern unter anderem eine grundlegende Reform des Jugendmedienschutzes. Der Jugendmedienschutz muss Teil des Jugendschutzes werden.